Am 15.06.2013 starteten der ADFC Mansfeld-Südharz und die
Auebiker zu ihrem zweitägigen Unternehmen Feuerkuppe.Wir trafen uns im Helmepark und fuhren pünktlich los. Am
Sachsgraben erwartete uns Auebiker Jörg. Weiter ging es nach Rossla, wo
Sebastian und Achim zu uns stießen.In Heringen kamen noch Janine und Mandy dazu. Damit waren
wir vollzählig.Über Uthleben und Werther fuhren wir nach Großwechsungen. In
Werther gab es die einzige Panne des Tages. Gerd Eulitz hatte Pech mit seiner
Schaltung. Diese machte sich selbständig und schaltete, wie sie wollte.
Schließlich riss die Kette. Aber mit dem richtigen Werkzeug schafften es die
Experten Achim und Sebastian sogar, mit einem 9er Kettenschloss die Kette
zusammenzunieten, dass sie auf einem 10er Kranz lief. Gut wenn man solche
Füchse dabei hat. Und sogar diese sagten, sie hätten dabei etwas gelernt
(learning by doing).In Großwechsungen sahen wir uns die historischen Fahrräder
des Jörg Knopf an. Da es in seiner Scheune ziemlich eng zuging, musste die
Führung in mehreren Etappen durchgeführt werden. Besonders als Achim in der
Truppe war, zog es sich länger hin. Schließlich hat Jörg auch ein Hochrad. Hier
waren wieder Experten unter sich.Nach der ausgiebigen Rast fuhren wir weiter über Plattenwege,
bei denen einem fast die Zähne herausfielen. In Wipperdorf gab es zur
Entschädigung ein Eis.In Großlohra wollten wir uns erst trennen. Die stärkere
Truppe sollte noch die Burg Lohra besichtigen. Aber dies ließen wir dann doch
ausfallen Wir strampelten alle zusammen über Münchenlohra, wo wir noch die
ramanische Stiftskirche St. Gangolf besuchten, Hainrode / Hainleite nach
Wolkramshausen. Dort schwor uns Tourenleiter Sebastian noch mal auf den
20prozentigen Aufstieg nach Strausberg ein. Den schafften wir auch noch
irgendwie.Im Ferienpark Feuerkuppe erwartete uns bereits Nicolle mit
den Bungalowschlüsseln und Getränkenachschub. Es wurde ein lustiger Abend. Vor
allem Ellen trug stark zur Stimmung bei. Ihr fröhliches Lachen war weithin zu
hören. Zu später Stunde gab es sogar noch ein Feuerwerk zu bestaunen.
Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück auf den Rückweg.
Dabei verpassten wir leider den Höhenweg „Barbarossaweg“ zu nehmen. So ging die
Abfahrt quer durch den Wald über Abenteuer-Trails, wo unser Präsident wieder
herrliche Fotos geschossen hat, die demnächst auch hier veröffentlicht werden,
hinunter nach Großfurra. Dort hielten wir noch mal am Schloss. Dabei vergaß
Doreen ihre Sonnenbrille. Volker und ihr Mann blieben fuhren mit ihr ein Stück zurück
und fanden sie zum Glück wieder. Da die Truppe nun schon fast in Sondershausen
war, verabredeten wir, dass ich auf die Zurückgebliebenen wartete und mit ihnen
bis zum Platz am Treppenanfang zum Frauenberg fahren sollte. Die, welche auf
den Frauenberg hoch wollten, sollten in der Zeit schon den Aufstieg wagen.
Welche Überraschung, als die Meute am Straßenrand wieder auftauchte. Sie hatten
sich etwas verfahren, mussten sich durchs Unterholz kämpfen und waren auch noch
nicht weiter. So kam ich auch noch in den Genuss, die herrliche Fernsicht vom
Frauenberg zu genießen. Besonders Burkhardt freute sich, dass er da oben bis
Lengefeld schauen konnte.Wieder unten angelangt, gab es noch eine kurze Rast am
Schloss Sondershausen und dann ging es über Badra zum Seeblick nach Kelbra.
Dort ließ sich jeder nach seinem Geschmack etwas aus der reichlichen Menüliste
schmecken. Nach ausgiebigem Schmaus fuhr dann jeder wieder in seine Richtung
nach Hause.Demnächst freue ich mich schon auf einige schöne Aufnahmen
von unserem Abenteuer-Wochenende.

